Namibia

Rundreise durch Namibia

Auch wenn es nicht mein erstes Mal in Afrika war, bin ich erstaunt gewesen von der Weite, der Natur und der Kultur. Namibia ist ein sehr großes Land und dafür allerdings auch sehr dünn besiedelt, und das heißt lange Fahrzeiten, egal wo hin. Wir sind oft vier bis fünf Stunden gefahren ohne auch nur an einem kleinen Dorf vorbei zu kommen. Das klingt jetzt vielleicht idyllisch, doch nach mehreren Stunden Schotterpiste freut man sich auch wieder auf befestigte Straßen.

Als wir nach unserem 10-stündigen Flug endlich angekommen sind, haben wir erstmal eine kleine Stadtführung durch Windhoek bekommen. Die größte Stadt Namibias besteht nur aus 250.000 Einwohnern und ist ganz klar von der deutschen Kolonialzeit geprägt. Für eine afrikanische Stadt wirkt sie allerdings sehr sauber und die Innenstadt sieht teilweise schon sehr modern aus.

Am nächsten Tag hatten wir uns alle wieder von der anstrengenden Reise erholt und konnten es kaum erwarten endlich in die Wüste zu fahren. Unsere Lodge Little Kulala, die im Wilderness Reserve in der Nähe von Soussousvlei liegt, war mein absoluter Favorit der Reise. Schon als wir ankamen wurden wir von allen Angestellten sehr herzlich begrüßt und auch das Essen war richtig lecker. Durch die vielen Aktivitäten, wie Quad Fahren, Reiten gehen und Fahrten zu den Dünen ist es nicht langweilig geworden und ich hätte auch noch ein paar Tage länger bleiben können.

Hier sehen Sie eine Düne in Namibia

Die nächste Station war Swakopmund, eine Stadt, die direkt zwischen Meer und Wüste liegt und wegen der Wärme und der Palmen ein bisschen an L.A. erinnert. Gleich am nächsten Tag sind wir wieder zu den Dünen gefahren, um das Sandboarden auszuprobieren. Es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht, auch wenn man jedes mal sein Board die Dünen hochtragen musste, das bei fast 40 Grad und in Snowboardstiefeln. Da ich vorher noch nie Snowboard gefahren bin, war es am Anfang wirklich schwer sich zu überwinden, aber nach ein paar Versuchen ging es immer besser.

Nach zwei Tagen ging es dann weiter nach Sorris Sorris, eine wunderschöne Lodge mitten in der Steinwüste. Vom Pool aus konnte man direkt auf den Brandberg schauen, der im Sonnenuntergang rot leuchtet und richtig unwirklich aussieht. Das Essen während der ganzen Reise war wirklich lecker, doch hier gab es jeden Abend ein Fünf-Gang-Menü von einem der besten Köche Namibias und das hat nochmal alles getoppt. Zum Abschied wurden wir von der Hotelmanagerin umarmt und es war wirklich nett, wie sich alle um uns bemüht haben.

Als nächstes ging es dann zum Etosha-Nationalpark und wir waren alle super aufgeregt endlich Tiere zu sehen. Leider hat es so viel geregnet, wie die letzten Jahre nicht mehr und die Tiere sind nicht zu den Wasserlöchern gekommen, die man mit dem Auto anfahren kann. Ausgerechnet als es am kältesten war, waren wir gerade in einem Zeltcamp, natürlich ohne Heizung, und haben nachts ganz schön
gefroren.Hier sehen Sie eine Oryx Antilope in Namibia

Auf dem Weg durch den Etosha Nationalpark wurde es dann wieder wärmer, und wir waren froh, dass unsere letzte Lodge Onguma Fort ein Pool zum Abkühlen hatte. Schon der Blick als man durch das große Tor zur Rezeption gelaufen ist, war atemberaubend. Da das gesamte Gelände nicht eingezäunt war, kamen die Tiere immer sehr nah an die Terrasse und die Zimmer heran, was wirklich schön war. In den letzten Tagen haben wir dann wenigstens noch zwei der Big five gefunden. Doch neben Löwen und Elefanten haben wir auch Geparden, Giraffen, Zebras, Impalas, Oryx und unzählige Vögel gesehen.

Insgesamt könnte ich eine Reise nach Namibia absolut weiterempfehlen, wir haben so viele tolle Erfahrungen gemacht und nette Menschen kennengelernt. Vor allem unser Guide Jimmy hat die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht!

 

Hier sehen Sie einen Sonnenuntergang in Namibia

Hier sehen Sie Zebras in Namibia

Hier sehen Sie einen Strauß in Namibia

Hier sehen Sie ein junges Zebra in Namibia

Hier sehen Sie ein Lodge in Namibia

Unsere Lodges:

http://www.wilderness-safaris.com/camps/little-kulala

http://www.gocheganas.com

http://www.strandhotelswakopmund.com

http://www.namibia-exclusive.com/namibia-exclusive-sorris-sorris/

http://www.ongava.com/anderssons-camp/

http://www.onguma.com/onguma-the-fort.html

 

Weitere Links:

http://www.alter-action.info/web/

http://www.artoftravel.de/

 

 

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